Große Delegationsreise mit H&A: Chinesische Unternehmerinnen in Deutschland und der Schweiz

Als das Flugzeug in den Himmel über Zürich steigt, haben sie zahlreiche spannende Erfahrungen im Gepäck. Die Gruppe chinesische Unternehmerinnen an Bord hat zehn Tage lang eine Delegationsreise durch Deutschland und die Schweiz unternommen und dabei nicht nur aus erster Hand zahlreiche Einblicke in die Unternehmenswelt der beiden Länder bekommen, sondern auch wichtige Geschäftskontakte knüpfen können.


Die Reise im September 2016 wurde im Vorfeld von Helis & Associates maßgeschneidert für die Shunde Association of Female Entrepreneurs geplant und auf die Interessen der Teilnehmerinnen abgestimmt. Der Verband der Unternehmerinnen mit Sitz Foshan wurde 1998 gegründet und zählt heute über 80 Mitglieder. Die Vielzahl von ihnen sitzt im Vorstand oder gehobenen Management von Produktionsunternehmen, Immobilienagenturen oder Finanzdienstleistern aus dem Perlflussdelta. Fünf der Firmen sind an der Börse gelistet.

Die Implementierung von Hochtechnologie in der chinesischen Industrie ist eine zentrale Herausforderung für die Unternehmensführung chinesischer Firmen – eine Herausforderung, die auch in Deutschland, dem Heimatland von Industrie 4.0, ein großes Thema ist. Eine Delegationsreise stellte die hervorragende Möglichkeit dar, sich mit Unternehmen und Verbänden vor Ort auszutauschen und Kooperationen zu initiieren.

Die erste Station nach der Landung in Deutschland war Berlin. Begleitet von Peter Helis, Managing Director von Helis & Associates und Simon Tang, Senior Consultant, besuchte die Gruppe chinesischer Unternehmerinnen zunächst den Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof. Auf dem Gelände haben sich über 1.000 Firmen und zehn Forschungseinrichtungen angesiedelt. Auch der Science-Campus der Humboldt-Universität liegt hier. In Berlin traf die Delegation auch den Deutschland-Verband der Business and Professional Women (BPW). Gemeinsam wurde ein Partnerschaftsabkommen unterzeichnet.


Von Berlin reiste die Delegation zur Besichtigung des dortigen Porsche-Werks nach Leipzig. In der sächsischen Großstadt fertigt der Sportwagenhersteller seit 2002 in einer hochmodernen Produktionsanlage den Cayenne. Später kamen die Modelle Panamera und Macan dazu. Eine weitere Unternehmensbesichtigung fand beim Roboterhersteller KUKA in Augsburg statt. Das Unternehmen steht in Deutschland wie in China für die konsequente Implementierung von Industrie 4.0.





Industrie 4.0 war auch das Thema eines Fortbildungskurses an der IHK Stuttgart in Zusammenarbeit mit Helis & Associates, an dem die Delegation teilnahm. Ein weiteres Themenfeld behandelte der Kurs „Nachfolge in Familienunternehmen“. Es gibt zahlreiche Firmen in Deutschland, die erfolgreich in dritter, vierter oder einer noch höheren Generation geführt werden. Eine Erfolgsgeschichte, die auch in China zunehmend Interesse weckt. Denn immer mehr chinesische Unternehmen, gegründet nach der wirtschaftlichen Öffnung des Landes Anfang der 1980er-Jahre, stehen nun vor einem Generationenwechsel. Wie dieser erfolgreich gemeistert werden kann und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, erklärten die Stuttgarter Experten den chinesischen Zuhörern.



Die Schweiz bildete die abschließende Station der Delegationsreise. In Zürich wurden die Unternehmerinnen von der Bank UBS empfangen und auch hier tauschten sich Gastgeber wie Delegierte rege aus. Selbstverständlich blieb auf der Reise von Berlin über Sachsen, Bayern, Württemberg bis in die Schweiz auch Zeit für Sightseeing in den historischen Altstädten.



Stunden nach dem Abflug aus Zürich landet der Flieger auf dem Baiyun Airport in Guangzhou. Der Eindruck der Teilnehmerinnen ist durchweg positiv – es konnten nicht nur zahlreiche Einblicke in die einzelnen Unternehmen und Verbände gewonnen werden, sondern auch wichtige Kontakte aufgebaut und Kooperationen beschlossen werden.




0 views

© 2020 by Helis & Associates 

  • Black Mail Icon
  • Black Phone Icon
  • Black Google Places Icon
  • Black LinkedIn Icon